Virtualisierung

Mit dem Begriff Virtualisierung wird in der Informatik unter anderen die
Virtualisierung des Prozessors umschrieben. Daneben gibt es aber auch
noch Auslegungen, wie das Partitionieren von Festplatten oder auch eine
Netzwerk-Virtualisierung mittels VLAN.Begrifflichkeit und Erläuterung

Mit einer Virtualisierung wird eine Hardware-Unterstützung umschrieben,
die den Betrieb virtueller Computer auf einem Rechner erleichtern oder
beschleunigen soll. Mittels solcher Virtualisierung können mehrere
Systeme der Software auf einer Hardware laufen. So kann dies auch bei
unterschiedlichen Betriebssystemen zur Anwendung kommen.

Sinnvoll ist
eine Virtualisierung, wenn die Hardware nicht ausgelastet ist und
mögliche Ressourcen für andere Systeme parallel genutzt werden könnten.
Eine solche einzelne Installation wird als virtuelle Maschinen
bezeichnet.

Lediglich die Grafikleistung ist hierbei eingeschränkt. Dies
schlägt sich in Bearbeitungen von Videos nieder, und mögliche 3 D
Software läuft unter diesen Voraussetzungen nicht schnell genug.

Im Grunde ist der virtuelle Ausdruck die Hardware gemeint, die den
einzelnen Betriebssystemen dann zur Verfügung steht. Zu bedenken ist
dabei, dass Grafikkarten, Arbeitsspeicher sowie Laufwerke und andere
Ressourcen dem parallel arbeitenden Betriebssystem nicht unmittelbar zur
Verfügung stehen.

Für eine einwandfreie Funktionsweise arbeitet im
Hintergrund eine Virtualisierungssoftware, die alle Zugriffe auf die
Hardware ständig überwacht. Dazu werden sogenannte Hypervisor
eingesetzt, die nur einen kleinen Anteil der Hardware-Leistung
benötigen.

Gründe für eine Virtualisierung

Um zunächst die wichtigsten Gründe vorwegzunehmen, sei an dieser Stelle
als Erstes die Erhöhung der wichtigen Ausfallsicherheit genannt.
Parallel dazu sollen auch die IT Kosten damit niedriger gehalten werden.

Eines dieser Merkmale ist auch ein geringerer Stromverbrauch.
Letztendlich wird über eine Virtualisierung auch eine effizientere
Auslastung der IT Systeme über eine Konsolidierung der Hardware
erreicht.

Besonders bei der Ausfallsicherheit wird eine Virtualisierung
in ihrer Wichtigkeit gemessen. Sollte sich eine Applikation selbst zum
Absturz bringen oder sogar das gesamte Betriebssystem absturzgefährdet
sein, können die anderen virtuellen Maschinen weiterlaufen.

Denn gerade unterschiedliche Applikationen in unterschiedlichen
Umgebungen gelten als wichtigste Anwendung. So werden Applikationen
verwendet, um aus Sicherheitsgründen und aus Gründen des Datenschutzes
eine Trennung zu bewirken.

Um allerdings nicht jede Applikation mit
einer eigenen Hardware versehen zu müssen, kommen virtuelle Maschinen
zum Einsatz, mit denen die Applikationen dann getrennt voneinander ihre
Arbeit vernichten können.

Man könnte zunächst annehmen, dass eine Virtualisierung nur etwas für
Server sein könnte. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass
Normalanwender ebenso damit umgehen können. Ein Beispiel ist dafür eine
Arbeitsweise mit zwei Umgebungen.

Die eine Umgebung arbeitet im
Internet, und die andere Umgebung leistet alle anderen Arbeiten. Somit
werden stets Angriffe aus dem Internet abgewehrt. Selbige Funktionsweise
ist auch mit Programmen möglich, die gegenüber äußeren Angriffen
anfällig sind.

Mit einer eigenen Umgebung für solche Programme wird das
gesamte Betriebssystem für Angriffe von außen nicht mehr angreifbar
sein.

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